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Ablauf einer Invisalign-Behandlung

1.) Beratungstermin:

Im Rahmen des Beratungstermins können wir Ihnen mitteilen, ob bei Ihnen eine Invisalign-Behandlung indiziert ist. Möglicherweise müssen durch Ihren Hauszahnarzt zunächst noch Zähne saniert oder vorhandene Karies entfernt werden. Wenn Sie eine Behandlung mit der Invisalign-Therapie wünschen, ist die Erstellung von diagnostischen Unterlagen erforderlich.

2.) Erstellung diagnostischer Unterlagen:

Für die exakte Diagnostik ist eine ausführliche Untersuchung der Zähne, der Schleimhäute und der Kiefer unabdingbar. Es werden Abdrücke der Zahnreihen angefertigt, Röntgenaufnahmen angefertigt sowie Fotos vom Gesicht. Nach Auswertung der diagnostischen Unterlagen erstellt Ihnen der Kieferorthopäde einen Behandlungs- und Kostenplan für die Invisalign-Therapie.

3.) Behandlungs- und Kostenplan:

Dieser Plan enthält genaue Angaben über die voraussichtliche Dauer der Behandlung. Auch die für die Invisalign-Therapie anfallenden Kosten werden angegeben.

4.) Termin für spezielle Invisalign-Abdrucknahme und Fotodokumentation:

Die geplante Invisalign-Behandlung beginnt. Für die Herstellung der Silikonabdrücke und der Fotodokumentation werden ca. 60 Minuten eingeplant. Damit sich die Zahnstellung bis zum Eingliedern der ersten Invisalign-Schienen nicht verändert, wird für jeden Kiefer eine Retentionsschiene (entspricht einer Invisalgn-Schiene) angefertigt, die der Patient nachts trägt.

5.) Onlineplan:

Der Invisalign-zertifizierte Kieferorthopäde erstellt einen so genannten Online-Behandlungsplan für die Invisalign-Therapie und übermittelt diesen per Internet an die Firma Align. Diese stellt innerhalb der nächsten 2 Wochen die geplante Behandlungssimulation, den so genannten Clincheck her.

Nach Überprüfung des Clincheck durch den Behandler wird dieser gegebenenfalls noch korrigiert und verändert. Sobald die endgültige Behandlungssimulation vorliegt, steht fest, wie viele Invisalign-Schienen für jeden einzelnen Zahnbogen benötigt werden.

6.) Einsetzen der ersten Invisalign-Schiene:

Einige Zeit nach Anfertigung der Silikonabdrücke werden die ersten Invisalign-Schienen eingesetzt. Vor dem Einsetzen werden teilweise Attachments (kleine "Knöpfchen" aus zahnfarbenem Kunststoff) auf die Zähne geklebt. Diese "Knöpfchen" werden bei Beendigung der Invisalign-Therapie wieder entfernt. Sie ermöglichen es, die Zähne während der Behandlung besser zu führen. Nach ausführlicher Aufklärung über den Umgang mit den Invisalign-Schienen erhält der Patient einige Sets der Invisalign-Schienen mit nach Hause.

7.) 14-tägiger Schienenwechsel:

Der Patient wechselt die Invisalign-Schiene etwa alle 14 Tage selber. Genaue Anweisungen über den Schienenwechsel erhält der Patient von seinem Kieferorthopäden.

8.) Kontrolle des Behandlungsverlaufs mit den Invisalign-Schienen:

Die Abstände zwischen den Kontrollen des Behandlungsverlaufs bei der Invisalign-Therapie sind unter anderem vom Schweregrad der Behandlung abhängig. Meistens erfolgen die Kontrollen beim Kieferorthopäden in Abständen von 6 Wochen.

9.) Zwischenbefund:

Nachdem alle Invisalign-Schienen wie vorgesehen getragen wurden, erstellt der Behandler einen Zwischenbefund und überprüft, wie das Ergebnis der Behandlung optimiert werden könnte. Ist eine Optimierung erwünscht, würden neue Silikonabdrücke und Diagnostikfotos hergestellt und noch Optimierungsschienen (Refinement) eingesetzt.

10.) Lebenslange Retention sichert das Behandlungsergebnis:

Nach der Invisalign-Therapie empfiehlt sich eine lebenslange Retention mit so genannten Retainern. Hierbei handelt es sich um dünne, von außen nicht sichtbare Haltebögen auf der Rückseite der Frontzähne in den behandelten Kiefern.

Ihr Experte für Invisalign Dr. Hubertus Seidler

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